Die Renovationsarbeiten dauerten dann doch etwas länger als ursprünglich gemeint. Das Haus erhielt auch noch einen neuen Anstrich. In der zweiten Hälfte des Augusts konnten Joy und Joseph dann aber überglücklich einziehen.
Ein Haus für Joy und Familie
Dank den durch den Sponsorenlauf «Run for Joy» eingenommenen Beiträgen und einer grösseren Einzelspende konnte nun für Joy, die Mutter von Kizza, und ihre Familie sowie die Let the children Kinder die bei ihr untergebracht sind ein Haus gesucht werden. Kizza hatte sich schon vor Sybils und Jaels Ankunft ein wenig umgeschaut. Und nun konnte also ein passendes Haus gefunden und gekauft werden. Die Freude ist riesengross. Bevor sie einziehen können, gibt es noch ein paar kleinere Renovationsarbeiten zu erledigen, doch schon in ca. 3 Wochen wird es soweit sein. Vielen herzlichen Dank allen Spendern.
Wieder in Uganda
Nachdem Sybil und Jael bereits im Herbst 2017 in Uganda waren, sind sie nun wieder zurück, um nach den Kindern zu schauen, neu aufgenommene Kinder kennenzulernen und auch die Schulen der Kinder zu besuchen. Ausserdem soll noch ein Haus für Joy und Familie und die bei ihr aufgenommenen Kinder gefunden werden. Sybil und Jael haben auch allerelei Geschenke für die Kinder mitgebracht, welche ihnen zu einem grossen Teil direkt von den Sponsoren der Kinder mitgegeben wurden. Auch einige gebrauchte Mobiltelefone und Tablets durften sie mitbringen, welche für die älteren Kinder vorgesehen sind, da diese zum Teil die Woche über weg in der Schule sind. Die Wiedersehensfreude und die Freude über die Geschenke war natürlich gross.
Erfolgreicher «Run for Joy»
Voller Freude standen letzten Samstag rund 60 Kinder beim Pfarrhaus neben der reformierten Kirche Oftringen am Start des Sponsorenlaufs «Run for Joy». Die Wettervorhersage war nicht so toll, aber es blieb bis nach dem Lauf der letzten Gruppe trocken. Die Kinder rannten Runde um Runde, um einen möglichst hohen Sponsorenbeitrag zu sammeln. Nach dem Lauf konnten die Eltern Kaffee und Kuchen geniessen und die Kinder wurden mit einem feinen Hotdog für ihre Leistung belohnt.
Mit dem Erlös können Joy und Joseph, ein ugandisches Ehepaar, elf Kindern aus unserem Projekt in näherer Zukunft eine menschenwürdigere Wohnsituation bieten
Einige Eindrücke von dem Lauf:
Besuch von Tanja
Seit zwei Wochen ist Tanja Zürcher aus der Schweiz, eine Bekannte von Sybil, zu Besuch bei Kizza und begleitet ihn und hilft ihm bei seiner Let the children Arbeit. Tanja hatte in einem Reiseblog über Ihre Erlebnisse berichtet.
Nachtrag: Der Blog ist inzwischen nicht mehr aufgeschaltet, kann aber hier noch heruntergeladen werden.
Run for Joy
Kinder rennen für Uganda

«Let the children Uganda» führt am Morgen des Samstags, 4. Mai 2019 in Oftringen beim Pfarrhaus (gegenüber der Kirche) einen Sponsorenlauf durch. Zuschauer sind herzlich willkommen. Es kann auch noch vor Ort ein Sponsoring übernommen werden. Weitere Details entnehmen Sie dem Flyer.
Jahresbericht 2018
Hier findet Ihr den Jahresbericht von 2018 zum Herunterladen.
Erster Schultag
Kizzas CH Besuch
Besuch im Altersheim
Ende September besuchte uns Kizza in der Schweiz. Er hatte ein abwechslungsreiches und spannendes Programm vor sich. Unseren ersten Besuch machten wir im Altersheim und mit den Bildern von Uganda und dem Projekt «Let the children» eroberte Kizza schnell die Herzen der Zuhörer. Sie wurden durch das einfache Leben von Kizza und seiner Familie an ihre eigene Kindheit erinnert. Viele von ihnen hatten damals auch kein fliessendes Wasser und alle wussten wie es sich anfühlt, Hunger und Durst zu haben. Dieser Besuch berührte Kizza sehr.
Besuch bei den Schulklassen
Die Schulhäuser Sonnmatt und Küngoldingen haben bereits einige grosszügige Spenden an das Projekt überweisen können. Jedes Jahr findet in der Sonnmatt ein Weihnachtsmarkt und im Küngoldinger Schulhaus ein Frühlingsmarkt statt. Der Erlös aus diesen Märkten wird zum grössten Teil an ein Hilfswerk überwiesen. Wir sind bereits schon zum dritten Mal in den Genuss von einer grosszügigen Spende gekommen. Mit diesem Geld konnten wir das Schuldgeld der Kinder bezahlen, die noch keine Paten haben. Aus diesem Grund haben Kizza und ich sehr viele Klassen besuchen dürfen. Auch dort gab Kizza durch Bilder und Erzählungen einen wertvollen Einblick in seine Arbeit. Die Kinder waren tief beeindruckt von dem Projekt und sie konnten sich zum Teil fast nicht mehr von Kizza trennen.
Freundestreffen
Ein absolutes Highlight von Kizzas Besuch war das Treffen, zu dem wir alle Freunde und Paten des Projektes eingeladen haben. Über 100 Menschen haben mit uns einen tollen Nachmittag und Abend verbracht. Nach einem feinen Apéro bei schönstem Wetter im Pfarrhausgarten, berichtete Kizza in der Kirche über seine Arbeit in Uganda. Im Anschluss gab es ein reichhaltiges Abendessen im Untergeschoss der Kirche. Kizza war begeistert von der Anteilnahme von so vielen Menschen. Den Tag schlossen wir mit einer Worshipzeit um ein Lagerfeuer ab.

Weitere Anlässe und Ausflüge
Camp für die Kinder
Ein absolutes Highlight von 2018 war das Camp, welches Kizza Mitte Dezember mit über 60 Kindern durchführen konnte. Die Aufregung war sehr gross, denn für fast alle Kinder war es das erste Mal, dass sie in die Ferien fahren konnten. Mit einem grossen Bus wurden die let the children Kids eingesammelt und in ein schönes Resort gebracht.
Nebst ganz vielen Spassaktivitäten wie Spielen und Baden, plante Kizza auch Workshops ein. An einem Tag kam eine Krankenschwester und erklärte den Kindern, wie sie durch Einhalten von Hygienemassnahmen Krankheiten umgehen können. Richtiges Händewaschen ist lebensnotwendig in Ländern wie Uganda und trägt dazu bei, dass sich viele Krankheiten nicht ausbreiten können.
Schwangerschaften von Minderjährigen und Aids ist leider sehr weit verbreitet in Uganda. Aus diesem Grund besuchten die älteren Kids aus dem Projekt einen Workshop zum Thema Verhütung (Aidsprävention) und Umgang mit der eigenen Sexualität. In geschlechtsspezifischen Gruppen wurde ausgetauscht und Fragen konnten gestellt werden.
Das Baden im Pool war für die Kinder vermutlich ein absolutes Highlight der Woche. Es war für viele das erste Mal, dass sie in einem Pool schwimmen konnten und die Freude ist auf den Photos zu sehen. Ein paar Kinder konnten leider aus gesundheitlichen Gründen nicht ins kühle Nass.
Diese Woche konnten wir Kizza und den Kindern nur ermöglichen, weil so viele grosszügige Spender hinter diesem Projekt stehen.



































































