William

William ist eines unserer Paten’kinder‘ und er hat uns einen kurzen Bericht über sein Leben gesendet, damit wir diesen mit Euch teilen. Der Text ist in Englisch, aber eine Übersetzung folgt dann unterhalb.

My Journey Through Life

My name is Kisakye William. When I look back at my childhood, I remember a time filled with different experiences, people, happiness, challenges, and lessons that helped shape the person I am today.

I grew up  with my grandmother called JOY. As a child, I was 3months when mum and daddy left me to my granny so that they can go and work for a short time but unfortunately they never came back. I enjoyed. playing soccer at my childhood and helping out with work at home …of my happiest memories were going to church with family and have Christmas times together..

My school years were. another important part of my journey. I started school at 5year were helped me and made me to met a couple. Mr Marcus and Ms Daniela..and they introduced me to an organization called LET THE CHILDREN MINISTRY..where I  met people who became important to me, and I was supposed since my childhood till now. Though some mistakes happened 😕  but they never gave up on me. and am so thankful for the love,care they showed me

As I grew older, life brought me different challenges.  Although it was difficult at the time, it taught me a lesson and helped me become stronger and wiser.

Today, I am 21years now and I see life differently than I did when I was a child. I have dreams of becoming a video director, photographer,actor , and I am working toward becoming the person I want to be.

When I look back at my journey, I realize that every experience—both good and difficult—has contributed to who I am. My story is still being written, and I look forward to the chapters that are yet to come.

I would like to thank Ruth and Peter, Sybil, Jael and Stefan, Marcus and Daniela and all the swiss team. am so humbled and I appreciate you for standing for in every situation. And I prayer to God one day 🙏 I will make you happy as you made my life shine brighter.  MAY THE LORD BE WITH…🙏

Meine Reise durchs Leben

Mein Name ist Kisakye William. Wenn ich auf meine Kindheit zurückblicke, erinnere ich mich an eine Zeit voller verschiedener Erfahrungen, Menschen, glücklicher Momente, Herausforderungen und Lektionen, die dazu beigetragen haben, den Menschen zu formen, der ich heute bin.

Ich bin bei meiner Großmutter namens Joy aufgewachsen. Als Kind war ich erst drei Monate alt, als meine Mutter und mein Vater mich bei meiner Großmutter zurückließen, weil sie für eine kurze Zeit arbeiten gehen wollten. Leider kamen sie nie wieder zurück. Trotzdem hatte ich eine schöne Kindheit. Ich spielte sehr gerne Fußball und half zu Hause bei der Arbeit. Zu meinen glücklichsten Erinnerungen gehört es, mit meiner Familie in die Kirche zu gehen und gemeinsam Weihnachten zu feiern.

Auch meine Schulzeit war ein wichtiger Teil meiner Reise. Ich kam im Alter von fünf Jahren zur Schule. Dort lernte ich unter anderem Markus und Daniela Giger kennen. Sie stellten mich einer Organisation namens „Let the Children Ministry“ vor. Dort lernte ich Menschen kennen, die für mich sehr wichtig wurden und mich seit meiner Kindheit bis heute begleitet haben.

Natürlich sind auch einige Fehler passiert 😕, aber sie haben mich niemals aufgegeben. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar – für die Liebe, die Fürsorge und die Unterstützung, die sie mir gezeigt haben.

Als ich älter wurde, brachte das Leben verschiedene Herausforderungen mit sich. Obwohl es manchmal schwierig war, haben mich diese Erfahrungen vieles gelehrt. Sie haben mir geholfen, stärker und weiser zu werden.

Heute bin ich 21 Jahre alt und sehe das Leben anders als damals, als ich ein Kind war. Ich habe Träume und Ziele. Ich möchte eines Tages Videoregisseur, Fotograf und Schauspieler werden. Ich arbeite daran, der Mensch zu werden, der ich sein möchte.

Wenn ich auf meinen bisherigen Weg zurückblicke, erkenne ich, dass jede Erfahrung – sowohl die guten als auch die schwierigen – dazu beigetragen hat, mich zu dem Menschen zu machen, der ich heute bin. Meine Geschichte wird noch geschrieben, und ich freue mich auf die kommenden Kapitel meines Lebens.

Ich möchte Ruth und Peter, Sybil, Jael und Stefan, Marcus und Daniela sowie dem schweizer Team von Herzen danken. Ich bin sehr dankbar und demütig dafür, dass ihr in jeder Situation für mich da wart und mich unterstützt habt.

Ich bete zu Gott, dass ich euch eines Tages glücklich machen kann, so wie ihr mein Leben heller und schöner gemacht habt. 🙏

Möge der Herr mit euch sein. 🙏

Reisebericht von Sybil

Es ist nicht immer einfach, alles, was man auf einer Reise erlebt, in einen «Bericht» zu packen und die Abschnitte kurz und knackig zu halten, fordert mich sehr heraus. Alles Erlebte ist mit so vielen Emotionen verbunden, über die man stundenlang schreiben könnte.

Die diesjährige Reise planten wir aus verschiedenen Gründen viel kürzer als in anderen Jahren. Die Koordination, dass wir fast alle Kinder sehen zu können, forderte unser Team mächtig heraus. Für die Besuche an den Schulen mussten Sonderbewilligungen eingeholt werden und auch die Besuche bei den Familien zuhause, sind nicht immer einfach zu organisieren. Die holprigen, mit Schlaglöchern übersäten Strassen machen das Herumfahren sehr abenteuerlich und man braucht so viel mehr Zeit, um von A nach B zu gelangen. Die strahlenden Gesichter unserer Kinder und Jugendlichen, sind es jedoch Wert und die Freude über das Wiedersehen, lässt alle Anstrengungen vergessen. Die Freude über die Geschenke, Briefe und gesponserten Schuletuis war bei allen gross.

In diesem Jahr ist es uns aufgefallen, dass sehr viele der «kleinen Jungs» uns grössenmässig überholt haben. Aus vielen unserer Mädchen sind wunderschöne, starke junge Frauen geworden und der Austausch mit ihnen, war in diesem Jahr besonders wertvoll. Da es uns nicht möglich war, in dieser kurzen Zeit alle Kinder und Jugendlichen an den Schulen oder zuhause zu besuchen, organisierte unser Team ein Treffen. Ich wurde von meinen Gefühlen überwältigt, als 80 Kinder und Jugendliche auf unser Auto zugelaufen kamen. Kinder, die wir zwar nur einmal im Jahr sehen, die wir aber ein ganzes Jahr im Herzen mit uns herumtragen und für sie beten. Ich habe noch nie so viele Umarmungen in 20 Minuten erhalten. Bei diesem Treffen haben wir uns über die gemeinsame Zeit gefreut, Lieder gesungen, feines Essen genossen und ausgetauscht. Über die Schuletuis, Taschen und Rucksäcke haben sich alle kleinen und grossen Kids sehr gefreut. Und natürlich durfte auch die Schweizer Schoggi nicht fehlen. Das Interesse der Kinder an ihren Sponsoren aus der Schweiz war bei diesem Besuch enorm gross. Uns wurden sehr viele Fragen gestellt und das Bedürfnis ein Foto von den Menschen zu sehen, die ihnen eine Zukunft voller Hoffnung schenken, war gross.

Wir durften sehr viel positive Veränderung sehen und Wunder miterleben, die im Leben dieser Kinder geschehen sind. Aber es gibt auch Fälle, die man mit nach Hause nimmt und die noch lange schwer auf dem Herzen liegen. Wir haben auch mit Missbrauch, Vernachlässigung und Krankheit zu kämpfen. In solchen Situationen sind sehr viel Vorsicht und Weisheit von unserem Team gefordert. Die Kinder einfach wegzunehmen ist keine Lösung. Das würde uns in grosse Schwierigkeiten bringen. Unser Team hat sich mit den betroffenen Eltern ausgetauscht und Lösungen wurden gesucht. Uns ist es wichtig, niemanden zu entmündigen, sondern zu stärken und zu ermutigen und doch bei allem den Schutz der Kinder als erste Priorität zu behalten.

Wir sind jederzeit bereit, Fragen zum Wohlergehen der Patenkinder zu beantworten. Falls es einem Kind nicht gut geht, oder die Familiensituation kritisch ist, informieren wir die Supporter auch.

Ich habe sehr viele Geschenke aus Uganda mit nach Hause genommen. Wenn du dir etwas aussuchen möchtest, melde dich bei mir und komm vorbei. Hier ein paar Bilder von unseren Begegnungen mit dem Team, den Kindern und Familien. Danke für dein Interesse und deine treue Unterstützung.

Farouks Geschichte

Als bei Farouk im Jahr 2023 ein Ameloplastom (gutartiger Tumor im Unterkiefer) festgestellt wurde, entfernte der Arzt in Uganda den ganzen Unterkiefer, inkl. Zähne. Farouk wurde eine sehr instabile Metalplatte eingesetzt, die viel Schmerzen und Narben hinterlassen hat. Bei einem Besuch kurz nach seiner Operation durch uns als Team, waren wir sehr betroffen von der Entstellung die Farouk durch diese Operation erfahren hat. Der junge Mann litt unter dieser Situation und wurde stark in der Schule gemobbt. Wir haben Farouk versprochen, unser Möglichstes zu tun, um seine Situation zu ändern.

In Uganda war eine rekonstruktive Operation nicht möglich, einige Kliniken haben auf der Stelle abgewunken. Wir erhielten eine gute Adresse in Kenia und unser Team fuhr mit Farouk in diese Klinik. Der Arzt verdreifachte jedoch den Betrag, nach dem er vermutlich herausgefunden hat, dass eine Schweizer Organisation dahintersteht.

Nach dem Keniadesaster waren wir ratlos und kontaktierten einen uns bekannten Arzt. Dieser war berührt von Farouks Schicksal und sprach mit einigen Ärzten im Kantonsspital Aarau. Wie durch ein Wunder öffneten sich alle Türen und die Operation konnte geplant werden. Da Farouk, sowie seiner Begleitperson Kevin das Visa verweigert wurde, zog sich dieser ganze Prozess enorm in die Länge.

Am 17. Februar dieses Jahres war es endlich soweit. Farouk und Kevin landeten in der Schweiz und bereits am nächsten Tag waren die ersten Untersuchungen angesagt. Die Ärzte haben alles genau mit Farouk und uns besprochen und Anfang März wurde bei Farouk eine Rekonstruktion der Mandibula durchgeführt. Farouk musste für 2 Tage im künstlichen Koma gehalten werden, da seine Atemwege durch den Eingriff zu sehr geschwollen waren. Doch sobald er wach wurde, ging die Heilung im Eiltempo vor sich.

Leider konnten die Zähne, da diese Knochen und das Implantat zuerst gut verheilen müssen, noch nicht eingesetzt werden. Farouk wurde früher als geplant wieder nach Hause geschickt und sollte in einem halben Jahr bis Jahr wieder kommen, um sich diesem Eingriff zu unterziehen. Die Veränderung, die Farouk durch diese Operation erleben durfte, verändert sein ganzes Leben. Er muss nicht die ganze Zeit eine Maske tragen, um verurteilenden Blicken ausweichen zu können. Wir als Team von Let the children Schweiz und Uganda, sowie Farouk und seine Familie danken allen von ganzem Herzen, die sich für Farouk eingesetzt und mit uns gekämpft haben.

Infoabend am 24. Mai

Das vergangene Jahr war für uns alle sehr anspruchsvoll und die eingeführten Veränderungen nicht nur einfach. Wir möchten euch über den aktuellen Stand von «Let the Children Uganda» informieren und einen kurzen Bericht unserer Reise weitergeben.

Der Anlass findet im Untergeschoss der reformierten Kirche Oftringen (Kirchstrasse 8, 4665 Oftringen) statt.

Schulsäcke schenken, Briefe schreiben

Am 19. April werden Jael und Sybil wieder nach Uganda fliegen. Sie freuen sich sehr darauf, die Kinder, Familien und unsere Freunde zu sehen!

Wie jedes Jahr möchten wir ein Geschenk an alle Kinder verteilen. Dieses Mal haben wir uns für Schulsäcke entschieden. Die Kinder können die Schulsäcke auf jeden Fall sehr gut gebrauchen und sie werden grosse Freude daran haben. Wir schenken diese Schulrucksäcke im Namen aller Supporter. Wer sich daran beteiligen möchte, darf das gerne tun. Der Vermerk «Schulsäcke» bei der Einzahlung ist sehr wichtig. Je nach Grösse kosten die Rucksäcke Fr. 10.- bis 15.- Franken.

Für die Kinder ist es immer etwas ganz Besonderes, wenn sie einen Brief von ihren Supportern aus der Schweiz erhalten. Wer uns einen mitgeben möchte, schickt ihn bitte bis Ende März an: Sybil Müller, Kaserloch 3 C, 4665 Oftringen. Wir können euch versichern, die Freude über Post aus der Schweiz ist immer unbeschreiblich gross!

Kinder aus der Schweiz sammeln für die Kinder in Uganda.

Für uns ist es immer besonders berührend, wenn Kinder von sich aus etwas organisieren, um Spenden für Let the children zu sammeln.

Wie diese 3 Mädchen. Sie haben bereits zum zweiten Mal an einem Mittwochnachmittag gebacken und das Resultat davon mit einem kleinen Wägeli von Haus zu Haus zum Verkauf angeboten. Mit strahlenden Gesichtern bieten sie das selber Gebackene an und weisen darauf hin, es sei für die Kinder in Uganda.

Kuchenverkauf für Uganda

Auch die Schulen Sonnmatt und Küngoldingen haben für Let the children gesammelt. Das Schulhaus Sonnmatt mit einem Weihnachtsmarkt und Küngoldingen mit einem Frühlingsmarkt. Ich durfte in jeder Klasse vorbei gehen und von Let the children erzählen. Diese Besuche waren sehr berührend. Die Fragen, die von den Kindern gestellt wurden zeigten mir, dass sie sich bereits oft mit dem Thema Armut auseinander gesetzt haben. Einige der Kinder hörten mit Tränen in den Augen zu und man sah ihnen an, dass die Armut dieser Menschen sie nicht unberührt gelassen haben.

Patenkinder Update

Im Moment befinden sich über 100 Kinder im Patenschaftsprojekt von Let the children Uganda. Die meisten von ihnen haben bereits einen Götti oder ein Gotti und sie freuen sich auch immer darüber, wenn wir ein Bild, Geschenkli oder Brief bei unserer Reise mitbringen.

Es kommt jedoch immer wieder vor, dass Kinder aus unserem Programm ausscheiden. Die Gründe sind meistens unterschiedlich. Einige unserer Kinder werden von Singlemüttern- oder Vätern aufgezogen und diese sind manchmal gezwungen, in anderen Städten Arbeit zu suchen. Es gibt auch Kids, die haben die Schule abgeschlossen und möchten sich nun eine Arbeit suchen. Falls ein Kind unsere Unterstützung nicht mehr will, braucht oder erhält, wird dies unmittelbar an die Supporter weitergeleitet. Es ist so toll, wie viele von ihnen die Unterstützung einem weiteren Kind zukommen lassen. Auch hier ein herzliches Danke an alle Menschen die uns helfen, so viele Leben in Uganda zu verändern.

Zweite Ernte

Schon zum zweiten Mal konnte in den von uns gemieteten Gärten die Ernte eingebracht werden. Mit Lastwagen wurden die Maiskolben wegtransportiert und zum Trocknen gelagert. Das Maismehl (Posho), welches nach der Trocknung entsteht, wird an viele Familien von Let the children weitergegeben. Einige unserer Teenager haben bei dieser Ernte mitgeholfen.

Besucher in Uganda

Im Januar reiste ein Ehepaar aus Oftringen in das wunderschöne Land Uganda. Mit einer Reisegruppe besuchten sie die Arbeit von Maria Préan und natürlich gehörte auch der Besuch von einem Nationalpark in ihr Programm. Doch ein besonderes Erlebnis, so eine Frau aus Deutschland, war der Besuch bei Joy und der Familie. Die Herzlichkeit, mit der diese Gruppe aufgenommen wurde, beeindruckte die Besucher zutiefst. Kizza und Monday organisierten weitere Besuche bei einigen unserer Familien und wie auf den Photos zu erkennen ist, wurde viel gelacht, gesungen und gebetet. Sie hatten eine wirklich tolle Zeit.

Auch zu Besuch ist Tanja aus Zürich. Sie wohnte bereits im Jahr 2019 bei Kizza und verbrachte ein paar intensive tolle Wochen mit den Kindern. Nun hat die Sehnsucht sie wieder gepackt und sie wollte ihre Freunde in Uganda wiedersehen. Es ist beeindruckend, was Tanja in dieser kurzen Zeit des Aufenthalts bewirken konnte. Doch das wird sie demnächst persönlich in einem kurzen Reisebericht auf dieser Website weitergeben.

Reise 2022 – Tongolo

Schon der Name des Dorfes «Tongolo» rollt weich über die Zunge. Sybil‘s Freude, den neuen Brunnen dort zu besuchen, ist sichtbar. So starten wir mit Kizza, Monday und Kevin, um die relativ kurze Distanz zu bewältigen. Manchmal halte ich den Atem an, wenn ein Schlagloch in der Strasse unüberwindbar scheint. Kein Problem für Kevin. Fussgänger, die oft grosse Distanzen überwinden müssen, treten schnell zur Seite auf der schmalen Strasse, wenn wir im zügigen Tempo vorbeifahren. Plötzlich aber tauchen ständig wie aus dem Nichts Lastwagentanks auf. Nach einer starken Steigung, werden wir von den riesigen Fabrikgebäuden überrascht, die die Anwesenheit der vielen Lastwagen erklärt.

Hier werde mit hochgiftigen Chemikalien gearbeitet, erklärt uns unser Fahrer. Auf dem Weg hinunter zum Viktoriasee, sehen wir in der Mitte der Fahrbahn eine öligschwarze und penetrant riechende Spur auf der Strasse. Die Chemikalien werden in der Nähe des Dorfes einfach in die Natur gekippt. Ob das für die Dorfbewohner schädlich ist, ist zweitrangig.

Nach ein paar weiteren Minuten Fahrt erreichen wir den Standort des neu erbauten Brunnens. Mit der «Let the children» Gedenktafel und den Namen der Sponsoren. Welch eine Erleichterung für die Dorfbewohner, die nicht mehr den schlangenverseuchten Berg hinaufklettern müssen, um das kostbare Nass zu holen, sondern es bequem in unmittelbarer Nähe holen können. Voller Dankbarkeit und Freude verharrten wir eine Weile dort und die anwesenden Kinder und auch ein paar Erwachsene freuten sich am Lollipop.

Auf der Rückfahrt durchs Dorf erlebten wir eine beklemmende Situation. Die Dorfbewohner hatten sich am Ufer des Sees versammelt und wir sahen den Grund: ein Armeeangehöriger zerstörte mit einer Axt ein intaktes Fischerboot, völlig entgeistert konnten wir nur einen kurzen Blick auf diesen Geschehen werfen, denn Kevin gab Gas.

Er erklärte uns, dass der Besitzer des Bootes bestraft würde, weil er beim Fischen das erlaubte Gebiet verlassen hatte. Ausländische Investoren hätten ganze Landstriche, Dörfer und den See gekauft und würden nun den Fischern ihren Lebensunterhalt durch industrielle Fischung schmälern oder gar zerstören. Das sind die dunklen Seiten in diesem Land, das «Perle von Afrika» genannt wird.

Bericht: Margrit Schenk