Kizzas CH Besuch

Besuch im Altersheim

Ende September besuchte uns Kizza in der Schweiz. Er hatte ein abwechslungsreiches und spannendes Programm vor sich. Unseren ersten Besuch machten wir im Altersheim und mit den Bildern von Uganda und dem Projekt „Let the children“ eroberte Kizza schnell die Herzen der Zuhörer. Sie wurden durch das einfache Leben von Kizza und seiner Familie an ihre eigene Kindheit erinnert. Viele von ihnen hatten damals auch kein fliessendes Wasser und alle wussten wie es sich anfühlt, Hunger und Durst zu haben. Dieser Besuch berührte Kizza sehr.

Besuch bei den Schulklassen

Die Schulhäuser Sonnmatt und Küngoldingen haben bereits einige grosszügige Spenden an das Projekt überweisen können. Jedes Jahr findet in der Sonnmatt ein Weihnachtsmarkt und im Küngoldinger Schulhaus ein Frühlingsmarkt statt. Der Erlös aus diesen Märkten wird zum grössten Teil an ein Hilfswerk überwiesen. Wir sind bereits schon zum dritten Mal in den Genuss von einer grosszügigen Spende gekommen. Mit diesem Geld konnten wir das Schuldgeld der Kinder bezahlen, die noch keine Paten haben. Aus diesem Grund haben Kizza und ich sehr viele Klassen besuchen dürfen. Auch dort gab Kizza durch Bilder und Erzählungen einen wertvollen Einblick in seine Arbeit. Die Kinder waren tief beeindruckt von dem Projekt und sie konnten sich zum Teil fast nicht mehr von Kizza trennen.

Freundestreffen

Ein absolutes Highlight von Kizzas Besuch war das Treffen, zu dem wir alle Freunde und Paten des Projektes eingeladen haben. Über 100 Menschen haben mit uns einen tollen Nachmittag und Abend verbracht. Nach einem feinen Apéro bei schönstem Wetter im Pfarrhausgarten, berichtete Kizza in der Kirche über seine Arbeit in Uganda. Im Anschluss gab es ein reichhaltiges Abendessen im Untergeschoss der Kirche. Kizza war begeistert von der Anteilnahme von so vielen Menschen. Den Tag schlossen wir mit einer Worshipzeit um ein Lagerfeuer ab.

Weitere Anlässe und Ausflüge

Camp für die Kinder

Ein absolutes Highlight von 2018 war das Camp, welches Kizza Mitte Dezember mit über 60 Kindern durchführen konnte. Die Aufregung war sehr gross, denn für fast alle Kinder war es das erste Mal, dass sie in die Ferien fahren konnten. Mit einem grossen Bus wurden die let the children Kids eingesammelt und in ein schönes Resort gebracht.

Nebst ganz vielen Spassaktivitäten wie Spielen und Baden, plante Kizza auch Workshops ein. An einem Tag kam eine Krankenschwester und erklärte den Kindern, wie sie durch Einhalten von Hygienemassnahmen Krankheiten umgehen können. Richtiges Händewaschen ist lebensnotwendig in Ländern wie Uganda und trägt dazu bei, dass sich viele Krankheiten nicht ausbreiten können.

Schwangerschaften von Minderjährigen und Aids ist leider sehr weit verbreitet in Uganda. Aus diesem Grund besuchten die älteren Kids aus dem Projekt einen Workshop zum Thema Verhütung (Aidsprävention) und Umgang mit der eigenen Sexualität. In geschlechtsspezifischen Gruppen wurde ausgetauscht und Fragen konnten gestellt werden.

Das Baden im Pool war für die Kinder vermutlich ein absolutes Highlight der Woche. Es war für viele das erste Mal, dass sie in einem Pool schwimmen konnten und die Freude ist auf den Photos zu sehen. Ein paar Kinder konnten leider aus gesundheitlichen Gründen nicht ins kühle Nass.

Diese Woche konnten wir Kizza und den Kindern nur ermöglichen, weil so viele grosszügige Spender hinter diesem Projekt stehen.

Eine Mauer entsteht

Nachdem das Dach erfolgreich fertiggestellt wurde, haben die Arbeiten schon an einer anderen Stelle begonnen. Eine Mauer mit einem Tor soll das gesamte Grundstück umgeben. Dies dient in erster Linie als Schutz vor Diebstahl. Leider ist in Uganda (vor allem auf dem Land) nicht allen Menschen klar was „Deins“ und „Meins“ bedeutet. Dies gilt für angepflanzte Lebensmittel, wie auch Baumaterialien. Was nicht geschützt ist, wird mitgenommen.

Ein Dach entsteht

Schon kurz nachdem wir unserem Projektleiter Kizza Godfrey in Uganda mitgeteilt haben, dass genügend finanzielle Mittel für den Bau des Dachs vorhanden sind, begann die Planung und die Arbeit an sich. Den Fortschritt kann man auf den Bildern klar erkennen. Das Gerüst ist fertig und bereits wurde mit der Befestigung der Ziegel begonnen. Weitere Bilder werden folgen.

Sponsorenlauf Bez Oftringen

Eine fantastische Aktion der Schülerinnen und Schüler, die uns die Möglichkeit gibt, die Arbeiten am Haus in Uganda wieder aufzunehmen. Diese standen seit einem Jahr still, aufgrund steigender Preise der benötigten Materialien und den fehlenden finanziellen Mitteln. Nun blicken wir positiv ins Jahr 2016.

Haus ohne Dach

De nöchscht Schritt wär s Dach, was aber net ganz gönschtig esch. Dezue chont d Rägeziit, wo jetzt agfange het. Die esch zwar för d Bevölkerig ernährigstechnisch en Säge, aber för üses net fertige Huus eher en Fluech. Well, wenns z Uganda mol rägnet, denn rägnets rechtig! Aso wärs ofem Härz het, üs de möglechscht schnäll Bou vo däm Dach z ermögleche, darf üs gärn en finanzielle Zuestopf öberwise. Es wär en riise Säge. Infos do: Spenden oder diräkt be mer!

Neue Mitarbeiter

Seit kurzem haben wir das Privileg, drei neue Mitarbeiter und eine Praktikantin zu beschäftigen. Miriam ist eine Studentin der Universität in Kampala, der Hauptstadt Ugandas. Sie studiert Sozialarbeit und Organisation. Sie arbeitete bereits mit Youth with a mission Uganda zusammen und ist nun Vollzeit bei uns beschäftigt. Abd kommt als Gemeindearbeiter zu uns. Er hat keine Ausbildung in diesem Bereich, ist aber bereit sich einzusetzen und zu lernen. Er arbeitet ehrenamtlich. Aisha wurde als Buchhalterin/Sekretärin und Annet als Sozialarbeiterin (mit Abschluss) angestellt. Wir hoffen mit diesen neuen Mitarbeitern in unserer kleinen „Familie“ noch mehr Menschen erreichen zu dürfen und die Arbeit noch effektiver zu gestalten.