Ein Haus für Joy und Familie

Dank den durch den Sponsorenlauf «Run for Joy» eingenommenen Beiträgen und einer grösseren Einzelspende konnte nun für Joy, die Mutter von Kizza, und ihre Familie sowie die Let the children Kinder die bei ihr untergebracht sind ein Haus gesucht werden. Kizza hatte sich schon vor Sybils und Jaels Ankunft ein wenig umgeschaut. Und nun konnte also ein passendes Haus gefunden und gekauft werden. Die Freude ist riesengross. Bevor sie einziehen können, gibt es noch ein paar kleinere Renovationsarbeiten zu erledigen, doch schon in ca. 3 Wochen wird es soweit sein. Vielen herzlichen Dank allen Spendern.

Wieder in Uganda

Nachdem Sybil und Jael bereits im Herbst 2017 in Uganda waren, sind sie nun wieder zurück, um nach den Kindern zu schauen, neu aufgenommene Kinder kennenzulernen und auch die Schulen der Kinder zu besuchen. Ausserdem soll noch ein Haus für Joy und Familie und die bei ihr aufgenommenen Kinder gefunden werden. Sybil und Jael haben auch allerelei Geschenke für die Kinder mitgebracht, welche ihnen zu einem grossen Teil direkt von den Sponsoren der Kinder mitgegeben wurden. Auch einige gebrauchte Mobiltelefone und Tablets durften sie mitbringen, welche für die älteren Kinder vorgesehen sind, da diese zum Teil die Woche über weg in der Schule sind. Die Wiedersehensfreude und die Freude über die Geschenke war natürlich gross.

Erfolgreicher «Run for Joy»

Voller Freude standen letzten Samstag rund 60 Kinder beim Pfarrhaus neben der reformierten Kirche Oftringen am Start des Sponsorenlaufs «Run for Joy». Die Wettervorhersage war nicht so toll, aber es blieb bis nach dem Lauf der letzten Gruppe trocken. Die Kinder rannten Runde um Runde, um einen möglichst hohen Sponsorenbeitrag zu sammeln. Nach dem Lauf konnten die Eltern Kaffee und Kuchen geniessen und die Kinder wurden mit einem feinen Hotdog für ihre Leistung belohnt.

Mit dem Erlös können Joy und Joseph, ein ugandisches Ehepaar, elf Kindern aus unserem Projekt in näherer Zukunft eine menschenwürdigere Wohnsituation bieten

Einige Eindrücke von dem Lauf:

Kizzas CH Besuch

Besuch im Altersheim

Ende September besuchte uns Kizza in der Schweiz. Er hatte ein abwechslungsreiches und spannendes Programm vor sich. Unseren ersten Besuch machten wir im Altersheim und mit den Bildern von Uganda und dem Projekt „Let the children“ eroberte Kizza schnell die Herzen der Zuhörer. Sie wurden durch das einfache Leben von Kizza und seiner Familie an ihre eigene Kindheit erinnert. Viele von ihnen hatten damals auch kein fliessendes Wasser und alle wussten wie es sich anfühlt, Hunger und Durst zu haben. Dieser Besuch berührte Kizza sehr.

Besuch bei den Schulklassen

Die Schulhäuser Sonnmatt und Küngoldingen haben bereits einige grosszügige Spenden an das Projekt überweisen können. Jedes Jahr findet in der Sonnmatt ein Weihnachtsmarkt und im Küngoldinger Schulhaus ein Frühlingsmarkt statt. Der Erlös aus diesen Märkten wird zum grössten Teil an ein Hilfswerk überwiesen. Wir sind bereits schon zum dritten Mal in den Genuss von einer grosszügigen Spende gekommen. Mit diesem Geld konnten wir das Schuldgeld der Kinder bezahlen, die noch keine Paten haben. Aus diesem Grund haben Kizza und ich sehr viele Klassen besuchen dürfen. Auch dort gab Kizza durch Bilder und Erzählungen einen wertvollen Einblick in seine Arbeit. Die Kinder waren tief beeindruckt von dem Projekt und sie konnten sich zum Teil fast nicht mehr von Kizza trennen.

Freundestreffen

Ein absolutes Highlight von Kizzas Besuch war das Treffen, zu dem wir alle Freunde und Paten des Projektes eingeladen haben. Über 100 Menschen haben mit uns einen tollen Nachmittag und Abend verbracht. Nach einem feinen Apéro bei schönstem Wetter im Pfarrhausgarten, berichtete Kizza in der Kirche über seine Arbeit in Uganda. Im Anschluss gab es ein reichhaltiges Abendessen im Untergeschoss der Kirche. Kizza war begeistert von der Anteilnahme von so vielen Menschen. Den Tag schlossen wir mit einer Worshipzeit um ein Lagerfeuer ab.

Weitere Anlässe und Ausflüge

Camp für die Kinder

Ein absolutes Highlight von 2018 war das Camp, welches Kizza Mitte Dezember mit über 60 Kindern durchführen konnte. Die Aufregung war sehr gross, denn für fast alle Kinder war es das erste Mal, dass sie in die Ferien fahren konnten. Mit einem grossen Bus wurden die let the children Kids eingesammelt und in ein schönes Resort gebracht.

Nebst ganz vielen Spassaktivitäten wie Spielen und Baden, plante Kizza auch Workshops ein. An einem Tag kam eine Krankenschwester und erklärte den Kindern, wie sie durch Einhalten von Hygienemassnahmen Krankheiten umgehen können. Richtiges Händewaschen ist lebensnotwendig in Ländern wie Uganda und trägt dazu bei, dass sich viele Krankheiten nicht ausbreiten können.

Schwangerschaften von Minderjährigen und Aids ist leider sehr weit verbreitet in Uganda. Aus diesem Grund besuchten die älteren Kids aus dem Projekt einen Workshop zum Thema Verhütung (Aidsprävention) und Umgang mit der eigenen Sexualität. In geschlechtsspezifischen Gruppen wurde ausgetauscht und Fragen konnten gestellt werden.

Das Baden im Pool war für die Kinder vermutlich ein absolutes Highlight der Woche. Es war für viele das erste Mal, dass sie in einem Pool schwimmen konnten und die Freude ist auf den Photos zu sehen. Ein paar Kinder konnten leider aus gesundheitlichen Gründen nicht ins kühle Nass.

Diese Woche konnten wir Kizza und den Kindern nur ermöglichen, weil so viele grosszügige Spender hinter diesem Projekt stehen.

Eine Mauer entsteht

Nachdem das Dach erfolgreich fertiggestellt wurde, haben die Arbeiten schon an einer anderen Stelle begonnen. Eine Mauer mit einem Tor soll das gesamte Grundstück umgeben. Dies dient in erster Linie als Schutz vor Diebstahl. Leider ist in Uganda (vor allem auf dem Land) nicht allen Menschen klar was „Deins“ und „Meins“ bedeutet. Dies gilt für angepflanzte Lebensmittel, wie auch Baumaterialien. Was nicht geschützt ist, wird mitgenommen.