Bei meiner Reise nach Uganda wollte ich unbedingt die Frauen der Small Businesses besuchen und schauen, wie sich die Geschäfte entwickeln.
Als erstes besuchten wir «Mama Elvis», sie hat einen Kiosk, in dem sie verschiedene Lebensmittel und Haushaltsdinge verkauft. Anfang des Jahres hat die Regierung beschlossen alle diese Container, die nicht ganz so legal am Strassenrand aufgestellt sind, zwangs zu räumen. Dies muss innert kurzer Zeit passieren, andernfalls werden sie platt gemacht.
So musste ein neuer Platz gefunden werden. Nach ein paar Monaten konnte Mama Elvis ihr neues Geschäft wieder eröffnen. Sie meinte der Start sei harzig, aber sie gebe nicht auf. Mit ihrer positiven und freundlichen Art wird sie sicher bald wieder mehr Einnahmen machen können.
Etwas weiter die Strasse runter, ist das Secondhand Geschäft von Mama Tendo. Die Secondhand Kleider und Bettwaren sehen wir schon von weitem auf den Leinen hängen. Während die schöne Präsentation ihrer Waren mich freute, ist der Lagerraum immer noch leer und nicht einladend. Wir hoffen weiterhin, dass das Verkaufsfieber auch noch auf Mama Tendo überschwappen wird.
Vis-à-vis von Mama Tendo hat Mama Juliana ihre Popcornmaschine. Mama Juliana besitzt in der Nähe des Mabira Forest ein Stück Land und hat im letzten Jahr ein Haus gebaut. Ihr Plan ist, in ihr Haus zu ziehen, die Popcornmaschine mitzunehmen und ein zusätzliches Geschäft aufzumachen. Ursprünglich geplant war Papeteriewaren anzubieten. Weil es dort aber schon andere Angebote gibt, wird sie schauen, was sie am besten anbieten kann.
Das vierte Small Business wäre der Verkauf von Holzkohle. Leider hat die Frau nach etwas mehr als einem Jahr erfolgreichem Verkauf, ihre Chance nicht mehr nutzen wollen und hat den Verkauf eingestellt. Wir bedauern dies sehr und hoffen, dass eine andere Familie die Gelegenheit zu nutzen weiss.
Nicole



